Kunst im NBL

MigraPhone, a MegaPhone for Migrants.

MigraPhone ist eine Band und zugleich eine Medienplattform. Die Band spielt sowohl traditionelle marokkanische Gnawa Musik mit jazzigem Fusion-Hauch als auch eigene Interpretationen Bob Dylans. Migraphone ist auch eine videojournalistische Arbeit für dokumentarische Beiträge und Reportagen über Künstler und Kulturvermittler mit Migrationshintergrund, mit dem Ziel, einerseits die Kommunikationsbedürfnisse von Migranten in Deutschland zu decken und andererseits, entgegen der verzerrten Darstellung der Mainstreammedien, künstlerisch aktive und kulturbereichernde Migranten ins Licht zu rücken. Kunst im NBL weiterlesen

Mein Bauch gehört uns

Als ordentlicher Schankbetrieb – kurz als Ort der Kultur – sind wir es gewohnt, von unseren Anhängern gefeiert und den Nachbarn gehasst zu werden. Obwohl jede einzelne der uns spontan dargebotenen Sympathie- beziehungsweise Hassbekundungen für sich genommen schon eine unschlagbare Einzelperformance darstellt, entstammen sie allesamt einer diffusen Gefühlsregion, die ich frei vom Bart weg irgendwo zwischen dem Cerebrum (Großhirn) und dem Duodenum (Zwölffingerdarm) lokalisieren möchte. Mein Bauch gehört uns weiterlesen

Reissig und Völker müssen reden (02)

Reißig und Völker müssen reden (2) – Diktatur des Gedächtnisses vs. Demenz-Kommunismus
Rising Reißig (Arzt, Produzent und Wirt) und Timm Völker (Musiker und Patient) sprechen über das Thema der aktuellen Ausgabe. Sie bemühen sich stets darum, möglichst nah dran zu bleiben und gegen ihre Tendenz Fantasmagorien zu bilden anzukämpfen. Wie gut ihnen das gelingt, entnehmen sie bitte folgendem Gesprächsausschnitt: Reissig und Völker müssen reden (02) weiterlesen

Lindenow 14

Zeitgenössische Kunst überrascht an unkonventionellen und ungewöhnlichen Orten in den Stadtteilen Lindenau, Plagwitz und Leutzsch. Temporäre Instal lationen im Stadt-raum können beim Spaziergang durch die Viertel ebenso entdeckt werden, wie thematisch kuratierte Ausstellungen in den kontinuierlich arbeitenden Kunsträumen. Unter dem Motto »Denn es ist Jetzt, und Jetzt ist Immer« schließen sich KünstlerInnen und Kunsträume für ein Wochenende zusammen, um gemeinsam das aktuelle künstleri-sche Schaffen im Westen der Stadt erlebbar zu machen. Im Zentrum der Sonderausstellung DESTILLAT im Kaufhaus HELD stehen künstlerische Arbeiten ehe-maliger Lindenow-Teilnehmer*innen, in denen der Wandel urbaner Räume und Strukturen als Ausgangspunkt, Thema oder Schauplatz fungiert. Die präsentierten Positionen ste-hen stellvertretend für die Vielzahl der Künstler*innen und Akteure, die in den letzten 10 Jahren durch ihr Engagement das Netzwerk Lindenow maßgeblich geprägt und gestaltet haben.

Weitere Informationen auf www.lindenow.org

Das Lindenow-Festival findet vom 5. bis 7. Oktober statt.