Editorial Dezember 2019

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch in der ehrenamtlich arbeitenden Redaktion des StandortWest kommt es natürlich ab und an zu kleinen Verfehlungen, ob welcher wir an dieser Stelle herzlich um euer Sinnen bittenwollen, das folgende zu entschuldigen: Auf den Seiten 8/9 der vorangegangenen Ausgabe erschien ein Text des Kollegen Markus Pohle mit dem Titel »Leserliche Schweigeminute«. Leider ist uns trotz mehrstufigen Korrekturprozesses entgangen, dass wir im fertigen Satz vergaßen, Markus als Autoren zu nennen. Sorry, Markus! Und alle anderen: Schreibt ihn euch hinter die Ohren, der Map der fetzt.

So. Außerdem ist uns auf Seite 19 „Noch Besser Kunst“ ein Bild untergerutscht, welches nicht vom Künstler Franz Pappelbaum stammt. Urheber des Bildes ist Jens Schubert, welcher am 6.11. ein Buch mit seinen Arbeiten im Besser Leben präsentierte. Einige Werke hängen dort auch heute noch. Wir bitten, auch wegen dieses Fauxpas, um Verzeihung. Wir haben das betroffene Bild auf Seite 36 dieser Ausgabe nochmal korrekt platziert abgedruckt. Dennoch wollen wir euch zum Dezember, dem alten weißen Mann unter den Monaten, um eine ganz besondere Ausgabe bereichern .Zur Verhandlung stehen Liebe, Frust und Rebellion. Dafür traf sich Redakteur Patrice Lipeb mit dem Sexarbeiter Pistorius (siehe Coverfoto) zu Rotwein und Tee. Vom Grafikbüro ans Schreibgerät wagte sich Klara Spunk, um neben dem Layout dieser Ausgabe auch eine krude abendliche Erfahrung mit uns zu teilen – »Kein Ort nirgends«. Darüber hinaus freuen wir uns über das Comeback des Sebastian Denda, welcher uns mit »Das unsterbliche Licht« semantisch auf Weihnachten (das Fest) einstimmen möchte. Zum Lüften das Fenster des Elfenbeinturms öffnet Michael Fürch mit einer kurzen Weihnachtsgeschichte, welche uns hoffentlich darauf besinnt, dass wahre Besinnlichkeit nicht im Konsum besteht. Wesentlich unterhaltsamer waren währenddessen die sich ständig unterhaltenden Kollegen Reißig und Völker, welche in der fünfzehnten Ausgabe ihrer Konversationsreihe eine Ratte namens Adolf für ihre Zwecke  missbrauchen. Des Weiteren findet ihr im Centerfold die herausnehmbare Abbildung einer Stadtteilkarte aus dem Jahr 1885. Circa. Und noch viel mehr – wir empfehlen den kurzen Blick ins linkerhand aufgeführte Inhaltsverzeichnis. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eine wunderbare Lektüre wünschtdie Redaktion.

P.S.: Frohe Ostern.

Hörempfehlung:
Philipp Rohmer/Stefan Streck – Internet