Editorial Mai

Liebe Menschen,

die Mai-Ausgabe handelt von einem religiösen Thema, dem Vatermord. Das Wort Umweltschutz kam hinzu, weil es irgendwie gut passt. Der Erfinder des Themas wurde in seiner Kindheit durch Kinderbücher mit diesem Gedanken (Vatermord) infiziert. Die Kinderbücher handelten von den griechischen Göttern und Titanen. Warum diese Kindheitserinnerungen wie ein flashback über den Erfinder des Themas hereinbrachen, wird diesmal ohne Völker von zwei Generationen Reißig versucht zu klären, was u.a. bedeutet, dass Reißigs Vater noch lebt.

Die Energien der freigesetzten Kindheitserinnerungen waren so groß, dass Reißig noch einen Artikel über tote Menschen hinterher schieben musste, Seite 23 bis 28, »Vatermord« und »Leirei«. Fink erfreut uns auf Seite 2 und 3 mit ihrem Comic. Auf Seite 4 bis 8 befasst sich Patrice Lipeb mit Abseitigem in »Schwäbisch in Fraktur«, was wahrscheinlich heutzutage eh keine mehr lesen kann. Das Toten-Thema wird auch von Micha Fürch auf Seite 10 und 11, »Person(en) im Gleis« und auf Seite 12 bis 15 von Reißig und Völker, »Tote sind keine guten Konsumenten Teil 2« bearbeitet. Völker kann sich auch auf Seite 21 und 22 von dem Konsum-Thema nicht lösen und denkt über die Konsum-Filiale im Westwerk nach in »Aus dem Leben eines Ich«. Sehr schön ist die Abrundung am Ende des Heftes hin zur lebendigen und menschlichen Welt in einem Text von D.H.elle über einen Abend an der Bar, »eine für alle/dahinter die alpen«.
So liebe Leber, hätte ich beinahe geschrieben, nein, liebe Leser, haltet durch, im nächsten Heft wird es wieder weltlicher,
Eure Redaktion