Vision einer Steppe

(Als ob alles bliebe)

Das Auflösen in Rauch, so wird das sein.
Dem Geneigten/ zur Besänftigung der Gier/ die Optimierung des Eige­nen/ Vision einer Steppe/ Kathe­dralen der Lust/ die Erscheinung der besonderen Physiognomie.

Das Wunderbare generiert, ja­ rege­neriert sich aus sich selbst her­aus zu einer lesbaren Hoffnung. Überall auf diesem bespielten Erden­ rund sind eben jene Schnuckis die halbgotthaften Dreibeinigen, welche die Leidenden hart durch Blitze blen­den. Die fiese Täuschung dringt durch die Pupillen, durch geschlossene Lider sogar. Augenbinden eignen sich nicht zum Schutz, ebenso wie jegliche andersgestaltete Art von Rüstung. Ein schieres Ausgeliefertsein! Das Blend­werk wird weiterdings zum Zwecke der Herdenkontrolle zu einer einzi­gen Information verarbeitet, dient nur dem einen Zweck­ der Empor­hebung des Schaffens von: Geifer! (Machiavelli, Poe, Jung, Pawlow)
Der ursprüngliche Antrieb ist die Libido als Liebesverlangen. Man folgt nicht nur einem Gemein­ schaftsbedürfnis, sondern will im Verhältnis zu anderen auch die eigene Bedeutung gesteigert sehen.
»Ssssssssssssssssssssssssssssssss…« Geister gehen durch Wände, Gei­ster wandeln, Geister sind verwaist, Geister werfen keine Schatten. Sie klagen uns an & brüllen sich ihre verdammten/ unverdammten See­len aus dem fleischlosen, aetheri­schen Leib. Sie brüllen Bände. Sensible Antennen, wie wir es sind (!) nehmen dieses dann als Flüstern wahr. Hoffnung, Sen­derjustierung, Hoffnung »Ssssssssssssssssssssssssssssssss…«
Kinder (kleine, mittlere, große oder eben riesige) kicken liebend gerne Blechdosen in der Gegend rum­ gei­ler Krach! Prrrrzzngklakkng! Wie gerne bin ich dann­ im Traum viel­ leicht­ kurz der Titan, der kindli­che Kaiser, die kindliche Königin, der Souverän & verramsche die große Blechbüchse an den Höfen am Brühl! Hach… Liebend gerne! Zu welchem Zweck denn, Kas­perl? Na­ (alter Hut): Putzplan! Vision einer Steppe. (Flanierte der Dandy überhaupt durch solche Komplexe? Über das Innere, den üblen Geruch, die Lichtsituatio­nen, den zermarternden Anblick der Traurigen, die effekthascherischen Neons… kurz: über all die schrecklich ausweglosen Eingeweide dieses Wal­fischs lässt sich nicht streiten.)
… Von wegen Architektur
… Von wegen Leipzig
… Von wegen Konformismus
… Von wegen Interzone
… Von wegen Nachhaltigkeit
… Von wegen Geistern
… Von wegen Gestern.
Habe ich der Strukturiertheit zu entsagen?
Ja!
Man stelle sich eine Wüste vor: dort befinden sich u.a. eine Leiter, ein Kubus, ein … stop! Eine Filiale von Firma xy vielleicht auch noch, oder einen unbrauchbaren Fresstempel oder eine Autobahnkapelle? Nein! Wo, wenn nicht vor meines inneren Schweines Aug’ soll denn ein Ent­schlackungsprozess regier’n, eine Imagination sich sanft vollzieh’n? Wohl doch nicht in einer Büchse (Pandora: schlaf!) Eben! & eben deswegen werden erstmal die Kartons, auf welchen »Küche«, » Büro «, » Mikroplastik «, » Ungerechtigkeit « oder was­auch­immer steht, entsorgt.
& den ganzen Rotz vom Nachbarn gleich mit.
Liminal. Zärtlich. Dann wäre ein neuer Acker bestellt. Von der Inter­ in die  gemässigte Zone. Der produktive Konsument von morgen verschenke doch lie­ber Güte anstatt ‘nen Porsche PVC! Alles andere wär’ doch abge­schmackt, das wird doch wohl zu verstehen sein, wirklich mal …
Die Konzentration/ Auseinander­setzung/ Geist/ reiche Wärme/ Architektur der Dankbarkeit.
Welchen shape hat also die Güte?

(Alles bleibt)

SG