Editorial April 2019

Geehrte Menschen,

in unserer April­-Ausgabe widmen wir uns hingebungsvoll dem Thema Gestalt & Konsum. Was es mit dieser waghalsi­gen Stilblütenkombination in Einzelnen auf sich hat bleibt jedem selbst überlas­sen.

Patrice Lipeb interpretiert die kryp­tische Wortschöpfung ab Seite 3 sowohl im eigentlichen als auch im übertrage­nen Wortsinn. Georg Reißig gewährt uns einen erschreckend ehrlichen Ein­blick in die aktuelle Lage des NBL’. Wei­den Sie sich an unserem Elend ab Seite 10. Sven  Glatzmaier halluziniert » Visionen einer Steppe « ab Seite 14 aufs Papier. Auf Seite 21 ff. evaluieren Reißig und Völker in bekannt verstörender Manier » Das Prinzip  Lustgreis im Spiritualkapitalismus «. Markus Pohle nimmt uns mit zum »Bummeln in Chinatown« und stellt uns im selben Atemzug die Frage: »Ist das wirklich so schlimm wie es klingt?«. Mitschriften haben wir ab Seite 28 abgedruckt. Zum Schluss gibt es ein beson­ders eloquentes Schmankerl mit dem Titel »Bionade-Nazis Bartleby und der rosa Elefant«. Verfasst und erlebt von  Micha Fürch.
War sonst noch was? Für den inneren Kompass hätten wir gleich auf Seite 1 einen zeitlos guten Comic von Fink auf Lager. Damit ihr Euch im Metaspace nicht verlauft, hat der Ex­Redakteur des SOW und auf Lebenszeit leuchtende Fackel der  Kulturarbeit im Leipziger Westen »Nein, die Rede ist nicht von Frank Berger« Seba Denda höchstpersönlich auf Seite 33 einen fancy Stadtplan einer besseren Welt  entworfen. Wie immer entnehmt ihr die most def Kultur­ und Tanzveranstaltungen aus den Kalendarien in der Mitte des Heftes.
In Liebe,
Eure Redaktion