Reissig und Völker müssen reden (9)

– Tote sind keine guten Konsumenten, Teil 2.

Für diese Ausgabe ihrer Konversationsreihe geben Rising Reißig (Arzt und Gastwirt) und Timm Völker (Musiker und Patient) Einblick in die zweite Hälfte ihres Gesprächs der letzten Ausgabe zum Thema » Gestalt und Konsum «. Ihrer selbstauferlegten Doktrin folgend, versuchten sie am Thema der Ausgabe dran zu bleiben und eisernen Widerstand gegen den inneren Drang Phantasmagorien zu bilden anzukämpfen. Ob sie diesen Kampf gegen sich selbst bestehen, entnehmen Sie bitte dem folgenden Gesprächsausschnitt:

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Person(en) im Gleis

Montag, 6. Mai 2019, 08:46 Uhr,
Regionalexpress RE50, Leipzig-Dresden

Ja-ja-ja. Klar. »Stell dich nicht so an, andere machen das auch, seit Jahren und jammern nicht rum.« Blöde Fotze. Du musst ja nicht Stunden im Zug sitzen. Warum hab ich Claudi eigentlich geheiratet? Keine Ahnung. Egal. Drecks-DB. Hier stinkt’s nach Scheiße.

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Tresenbingo

Begib dich an einen Tresen deiner Wahl (Ein Glas Wein/Ein Glas Bier erhältst du als Gewinn jedoch nur in BL/NBL/Subbotnik). Sei aufmerksam! Fällt in deiner unmittelbaren Umgebung eine Aussage aus dem unten stehenden Bingofeld, streiche sie ab. Hast du eine Reihe voll (Eine Reihe = vier Aussagen in einer vertikalen, horizontalen oder diagonalen Linie), hast du gewonnen.

Schätze Dich glücklich und wohl unterhalten!

Schwäbisch in Fraktur

Gedanken vom Ende der Welt

Zu Umweltschutz fällt mir nichts ein!
Zugegeben: Es braucht schon eine gehörige Portion Wohlwollen, um mir ein derart plumpes Wortspiel einfach so durchgehen zu lassen. Wurde hier doch gleich zu Beginn des Artikels, verehrte Bildungsferne, eine aus der Zeit gefallene Polemik, verfasst von Karl Krauss und adressiert an Adolf Hitler, auf das Billigste überspannt und semantisch üppig diffamiert, nur um schlussendlich vor einen fremden Karren gespannt zu werden.

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Editorial Mai

Liebe Menschen,

die Mai-Ausgabe handelt von einem religiösen Thema, dem Vatermord. Das Wort Umweltschutz kam hinzu, weil es irgendwie gut passt. Der Erfinder des Themas wurde in seiner Kindheit durch Kinderbücher mit diesem Gedanken (Vatermord) infiziert. Die Kinderbücher handelten von den griechischen Göttern und Titanen. Warum diese Kindheitserinnerungen wie ein flashback über den Erfinder des Themas hereinbrachen, wird diesmal ohne Völker von zwei Generationen Reißig versucht zu klären, was u.a. bedeutet, dass Reißigs Vater noch lebt.

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Bionade-Nazis, Bartleby

… und der rosa Elefant

Der sogenannte Werkstattbesuch, getarnt als Reportage, ist im Grunde eine nicht als solche gekennzeichnete Werbung. Die schicke Textstrecke beginnt mit den Worten »Ein Bett kann man sich im Möbelhaus kaufen. Ein nachhaltig erzeugtes allerdings nicht so leicht. Hier setzt die Idee von „Kiezbett“ an: Gefertigt mit märkischer Kiefer aus dem Berliner Umland, mit echten Pferdestärken aus dem Wald geholt und umweltfreundlich geliefert, zeigt das Start-up den Großen, dass es auch anders geht. Und das mit wachsendem Erfolg.« Ich möchte umgehend kotzen bei diesem selbstgerechten Hipster-Hurra.

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Reissig und Völker müssen reden (8)

– Das Prinzip Lustgreis im Spiritualkapitalismus oder Tote sind keine guten Konsumenten.

Für diese Ausgabe ihrer Konversationsreihe trafen sich Rising Reißig aka DJ Lustgreis (Arzt und Gastwirt) und Timm Völker (Patient und Musiker) im Mutterschiff aller Flüssigkonsummoscheen: dem Bierland zu Schleußig. Ihrer selbstauferlegten Doktrin folgend, versuchten sie am Thema der Ausgabe dran zu bleiben und eisernen Widerstand gegen den inneren Drang Phantasmagorien zu bilden anzukämpfen. Ob sie diesen Kampf gegen sich selbst bestehen, entnehmen Sie bitte dem folgenden Gesprächsausschnitt:

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